Antarktis

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Klima Antarktis

Das Klima in der Antarktis gehört laut Klimadaten mit Temperaturen von unter -70 Grad Celsius zu den kältesten Gegenden auf der Erde. Mit maximal -30 Grad Celsius an der Küste und Temperaturen kurz über dem Gefrierpunkt auf der antarktischen Halbinsel gibt es in den verschiedenen Regionen sehr große Temperaturunterschiede. Aber nicht nur die Temperaturverhältnisse sind extrem – auch die Windgeschwindigkeiten überschreiten oft die 260-Stundenkilometer-Marke. Der Niederschlag erfolgt zwar immer als Schnee, aber auch die Menge unterscheidet sich von Ort zu Ort sehr stark.

Das derzeitige Klima der Antarktis und die Südpolstationen
In der Nähe des geografischen Südpols liegt die US-Amundsen-Scott-Südpolstation. Ihren Namen verdankt sie den beiden Pionieren Roald Amundsen und Robert Falcon Scott, welche sich einen wahren Wettlauf darum lieferten, wer als Erstes den zentralen Südpol erreichte. Zu den Forschungsgebieten der Station gehören beispielsweise die Meteorologie, die Glaziologie und die Geophysik. Eine weitere US-Station ist die McMurdo-Station. Diese dient dem Zweck der Logistik und Forschung in der Antarktis.

Der Temperaturdurchschnitt am geografischen Südpol liegt auf der Klimatabelle bei -55 Grad Celsius. Im kältesten Monat, dem Juli, muss mit bis zu -70 Grad Celsius im Juli gerechnet werden. Die warmen Monate Dezember und Januar lassen die Temperatur auf dem Klimadiagramm auf bis zu -15 Grad Celsius steigen. Der Wind zieht mit Geschwindigkeiten von teilweise über 240 Kilometer pro Stunde über diesen Teil des Kontinentes der Extreme. Außerdem muss mit Niederschlag in Höhe von 200 Millimetern pro Jahr gerechnet werden. Dies kommt zu Stande, weil die niedrige Temperatur den Wasserdampf schon in der Luft gefrieren lässt.

Auf der antarktischen Halbinsel liegt die Esperanza-Station und ist seit 1952 in Betrieb. Der argentinische Käpitän Jorge Edgar Leal gründete sie für Argentinien. Die Orcadas-Südpolstation ist eine weitere argentinische Station und liegt nur 150 Meter entfernt von der Küste.

Die russische Wostok-Südpolstation befindet sich im Wilkesland. Der Name ist russisch und bedeutet „Osten“, wo sie auch liegt. Dort liegt das in der Welt tiefste Bohrloch und dient Wissenschaftlern bei ihrer Arbeit.

In den Medien sorgte der McMurdo-Sund für Aufsehen, weil riesige Eisberge den Abschnitt des Meeres blockierten. Aufgrund der immer öfteren Eisbergbildung sehen Wissenschaftler und Forscher dies als ein Indiz für die steigende Klimaerwärmung. Einige Male im Jahr ist die See in dieser Region komplett eisfrei.

Das Nebenmeer, die Davissee, befindet sich im Ostteil der Antarktis. Die erste deutsche Expedition führte von 1901 bis 1903 in diese Region. Eine andere bekannte Gegend ist die Caseybucht, und wurde 1956 per Flugzeug entdeckt. Der Name ist eine Ehrung des ehemaligen australischen Außenministers Richard Casey.

Die Klimaveränderung der Antarktis in der Zukunft
Der Klimawandel macht nicht nur den Polkappen zu schaffen. Ebenso ist auch die Küste bedroht, denn die Erosion betrifft auch dort sehr große Gebiete der Region. Jedes Jahr weicht die Küste einen halben Meter vor dem Meer zurück. Ein Großteil der Küstenregionen besteht nicht aus Fels, sondern aus Permafrostboden. Der über einen sehr langen Zeitraum dauerhaft gefrorene Boden fängt an, jedes weitere Jahr immer stärker zu schmelzen. Laut Klimaforschern soll die Erwärmung der Antarktis in den nächsten 100 Jahren um bis zu 7 Grad Celsius steigen.

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