Klima.org » Nachrichten » Ergebnisse vom Weltklimagipfel in Südafrika







NACHRICHTEN

11.04.2012 Energiewende in Deutschland nimmt Fahrt auf
10.03.2012 Polen blockiert Klimafahrplan der EU-Umweltminister
10.02.2012 Mehr Wärme durch Erneuerbare Energien
07.02.2012 Die Braunkohlesanierung ist eine Erfolgsgeschichte der Deutschen Einheit
07.02.2012 Österreich muss sich rechtzeitig auf dauerhaften Klimawandel vorbereiten

Ergebnisse vom Weltklimagipfel in Südafrika

2011-12-13 - 09:00
Auf dem Klimagipfel in Durban kämpfte Gastgeber Südafrika lange Zeit gegen ein Scheitern der Verhandlungen. Nach den rund zweiwöchigen Klimaverhandlungen in Durban wurde ein neuer Weltklimavertrag von Vertretern aus 194 Staaten verabschiedet. Der Vertrag soll bis 2015 erarbeitet werden und ab 2020 in Kraft treten.
Die wichtigsten Punkte in dem Abkommen zur Reduktion von Treibhausgasen sind die Teilnahme von Nicht-Kyoto-Staaten wie China, Indien und die USA, verschärfte Klimaschutzmaßnahmen und die Funktionsfähigkeit des Grünen Klimafonds, der ab 2020 jährlich 100 Milliarden Dollar für Entwicklungsländer bereitstellen soll, damit sie sich an die Folgen des Klimawandels anpassen können. Das 2012 auslaufende Kyoto-Protokoll soll bis zur Geltung der neuen Vereinbarungen fortgeschrieben werden.
Deutschland wurde beim sogenannten „World Climate Summit” am Rande der UN-Klimakonferenz in Durban für seinen Fortschritt beim Ausbau der erneuerbaren Energien geehrt. Der Preis zeichnet besonders fortschrittliche Unternehmen und erstmals auch Staaten für eine vorbildliche Leistung und reale Emissionsminderungen aus. In der Begründung für die Preisverleihung heißt es, Deutschland habe den Preis für den Anstieg des Anteils der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien von 6,3 Prozent im Jahr 2000 auf über 20 Prozent in 2011 erhalten, sowie für die Politik, die diese Entwicklung ermöglicht habe.

Kanada steigt aus dem Kyoto-Protokoll vorzeitig aus
Nur einen Tag nach dem Ende der Weltklimakonferenz hat Kanada am 12.12. seinen Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll erklärt. "Wir berufen uns auf das Recht Kanadas, formell aus Kyoto auszusteigen", sagte der kanadische Umweltminister Peter Kent auf einer Pressekonferenz in Ottawa. Mit dem Ausstieg aus dem Kyoto-Protokoll umgeht Kanada eine Strafzahlung in Milliardenhöhe für die nicht eingehaltenen Klimaziele, denn das Land hatte sich dazu verpflichtet bis 2012 seine Co2-Emmisionen um sechs Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken.


(c) i.g.- Klima.org mit externen PR Materialien.

Klimagipfel, Kyoto-Protokoll, Weltklimavertrag, USA, China, Indien, Deutschland, Kanada, Klimaziele, Treibhausgase

Impressum   AGB   Datenschutz   nach oben / top
Copyright 2002 - 2012 klima.org, Alle Rechte vorbehalten, Klimadaten Weltweit


Sedo - Domains kaufen und verkaufen das Projekt klima.org steht zum Verkauf Besucherstatistiken von klima.org etracker® Web-Controlling statt Logfile-Analyse