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Klimaentwicklung der nächsten zehn Jahre für Deutschland

2013-08-22 - 06:08

Hochwasser, Hitzewellen und Waldbrände – die Folgen des Klimawandels sind mittlerweile auch in Deutschland spürbar. Bereits seit Jahrzehnten zeichnet sich in Deutschland und im Rest der Welt ein Trend zu höheren Temperaturen ab. In Folge dessen sind die Sommer bereits deutlich wärmer geworden. Auch der Beginn des Frühjahrs verfrüht sich immer mehr – um durchschnittlich fünf Tage pro Jahrzehnt. Dies hat zur Folge, dass sich Zugvögel in Deutschland heutzutage rund einen Monat länger in Deutschland aufhalten, als noch in den 1970er Jahren. Doch wie wird die Klimaentwicklung in den nächsten zehn Jahren aussehen? Ein Großteil der Klimaexperten ist sich einig, dass die Klimaveränderungen in den nächsten Jahren anhalten und sich verstärken werden.
Der Deutschen Meterologischen Gesellschaft zufolge wird es mittelfristig zu einem Anstieg der Jahresmitteltemperatur um bis zu einem Grad kommen. Dadurch werden die Temperaturen im Sommer und Winter steigen. Die Sommer werden niederschlagsärmer und die Winter niederschlagsreicher. Infolge dessen wird es in den Wintermonaten weniger Schnee und mehr Regen geben, was langfristig negative Folgen für die Wintersportbranche haben wird. Auch die nächtlichen Temperaturen werden steigen. In Folge der Erwärmung wird es vor allem in den Sommermonaten häufiger zu heftigen Gewittern und Stürmen kommen.

Bundesländer unterschiedlich betroffen

Von dieser Klimaentwicklung werden nach Ansicht der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie die einzelnen Bundesländer in unterschiedlicher Weise betroffen sein. Für den Westen Deutschlands werden insbesondere in den Sommermonaten mehr Niederschläge erwartet, weshalb es in dieser Region häufiger zu Hochwasser kommen wird. Von steigenden Temperaturen und Hitzewellen im Sommer wird vor allem der Süden Deutschlands betroffen sein. In Folge dessen wird vor allem in Südwestdeutschland der Grundwasserspiegel sinken und die Gefahr von Waldbränden wird zunehmen. Von einer Niederschlagsarmut wird weiterhin der Osten Deutschlands betroffen sein. Dies gilt besonders für die Bundesländer Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Auch die Schifffahrt auf der Elbe wäre von dieser Klimaveränderung langfristig betroffen.

Klimaprojektionen für das 21. Jahrhundert

Wie sich das Klima weltweit bis 2100 vermutlich verändern könnte, haben Berechnungen des Max-Planck-Institutes für Meteorologie in Hamburg ergeben. Im Auftrag des Umweltbundesamtes entwickelten sie ein Klimamodell (genannt REMO), welches die langfristigen die Folgen der Klimaentwicklung für Deutschland darstellt. Demnach werden sich die bisherigen Klimaveränderungen drastisch verstärken, wobei sich die Jahresmitteltemperatur um bis zu 3,5 Grad erhöhen wird.


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